Deutsch
Deinen ersten Service deployen
Der Deployment Wizard erstellt einen Service aus einem Docker Image.
Methode
Hier kannst du wählen, mit welcher Methode du deinen neuen Service deployen möchtest. Aktuell unterstützen wir nur die Web UI Methode, arbeiten aber daran, das MCP-basierte Deployment so schnell wie möglich verfügbar zu machen.
Subdomain
Wähle die kostenlose Hostly Subdomain für den Service. Das ist die Adresse, die Nutzer öffnen, sobald das Deployment läuft.
Service-Name
Jeder Service braucht einen Service-Namen, der im Workspace eindeutig ist. Bei einer Hostly Subdomain füllt der Wizard ihn aus der Subdomain vor, du kannst aber auch einen anderen wählen. Erlaubt sind Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche.
Andere Services deines Workspace erreichen diesen Service unter <service-name>:<port>. Der Service-Name kann nach dem Anlegen nie mehr geändert werden, wähle ihn also mit Bedacht. Siehe Service-Name.
Nur intern erreichbar
Aktiviere Nur intern erreichbar für Services, die nicht öffentlich sein dürfen, z. B. Datenbanken, Caches oder Queues. Der Service bekommt dann keine Subdomain, und SSL entfällt. Nur andere Services deines Workspace erreichen ihn über seinen Service-Namen. Siehe Anwendungsfälle und Beispiele.
SSL und High Availability
Lass SSL aktiviert, außer du hast einen konkreten Grund, ohne HTTPS zu testen. High Availability erhöht die Ressourcennutzung. Wir empfehlen deshalb, diese Option nur zu aktivieren, wenn du die zusätzliche Verfügbarkeit wirklich brauchst.
Image
Gib die vollständige Docker Image URL ein. Öffentliche Images können direkt geprüft werden. Für private Registries ergänzt du Registry Credentials, wenn Hostly danach fragt.
Images, die du in die Hostly Registry gepusht hast, erscheinen im Image-Auswahlfeld unter Hostly Images. Wähle dort ein Image und einen Tag aus. Hostly kann ohne separate Registry Credentials auf diese Images zugreifen. Falls die Liste leer ist, folge der Anleitung Erstes Image pushen.
Wenn du ein Image von Docker Hub verwenden möchtest, z. B. https://hub.docker.com/r/neosmemo/memos, musst du den ersten Teil des Links entfernen. Daraus wird dann: neosmemo/memos:<version>
Beispiele für gültige Docker URLs:
text
nginx:latest
ghcr.io/example/my-service:1.0.0
registry.example.com/team/app:2026-07-21
registry.hostly.ninja/acme/api:1.4.2Port
Hostly muss wissen, auf welchem Port deine Anwendung im Container lauscht.
Wenn deine Anwendung zum Beispiel einen Webserver auf 3000 startet, gib 3000 ein. Hostly kümmert sich darum, die öffentlichen Ports für HTTPS/HTTP-Datenverkehr auf diesen Port weiterzuleiten. Wir arbeiten außerdem daran, die verfügbaren Protokolle zu erweitern.
Andere Services deines Workspace erreichen den Service ebenfalls über diesen Port, unter <service-name>:<port>.
Services ohne Port
Hintergrund-Worker, die nur selbst Verbindungen zu anderen Services aufbauen, aber keine annehmen, brauchen keinen Port. Wähle in diesem Fall Dieser Service hat keinen Port. Ein solcher Service ist weder öffentlich noch für andere Services erreichbar, nutze die Option also nur für Worker. Siehe Hintergrund-Worker mit Queue.
TIP
Brauchst du zusätzliche Ports? Lass es uns wissen und wir können unsere Roadmap anpassen.
Konfiguration
Nutze Konfiguration nur, wenn dein Image sie benötigt.
- Environment Variables sind einfache
KEY=VALUEEinstellungen. - Secrets speichern sensible Werte und können aus Environment Variables referenziert werden.
- Dateien laden Konfigurationsdateien hoch und mounten sie an einem Pfad im Container.
- Volumes fügen persistenten Speicher hinzu. Nur im bezahlten Tarif verfügbar
Environment & Secrets
Beispiel für Environment Variables:
dotenv
NODE_ENV=production
PORT=3000
DATABASE_URL=my-database.example.com
DATABASE_PASSWORD=${POSTGRES_PW}Im Beispiel wird die gezeigte Variable DATABASE_PASSWORD aus einem Secret referenziert, das in Hostly gespeichert ist. Wenn dein Image deployed wird, ruft Hostly den Secret-Wert aus seinem verschlüsselten Vault ab und injiziert ihn wie angegeben in die Environment Variable DATABASE_PASSWORD.
Dateien
Einige Anwendungen benötigen Konfigurationsdateien, um korrekt zu laufen. Vielleicht möchtest du deiner Anwendung auch andere Dateien bereitstellen, die nicht im Docker Image enthalten sind.
Klicke auf "Add" und wähle die Dateien aus, die du bereitstellen möchtest. Hinweis: Dateien dürfen maximal 1 MB groß sein! Nach dem Upload kannst du den Pfad definieren, unter dem die Datei in deinem Docker Image verfügbar sein soll, z. B.: /app/config.yaml
Volumes (nur bezahlter Tarif)
Einige Anwendungen müssen Dateien und andere Daten auf der Festplatte speichern und nach einem Neustart wieder darauf zugreifen können. Dafür unterstützen wir Volumes für deinen Service.
Mit einem Klick auf "Add" wird eine neue Volume-Spezifikation erstellt. Danach kannst du den Pfad festlegen, unter dem das Volume im Docker Image verfügbar sein soll, sowie die gewünschte Größe. Die Mindestgröße beträgt 1 GB.
Volumes werden pro GiB pro Tag abgerechnet. 1 GiB für einen Tag entspricht also 1 GiB/d in deiner Nutzung.
Verhalten beim Stoppen/Pausieren
Wenn du einen Service pausierst, bleibt das persistente Volume für einen späteren Zeitpunkt erhalten. Für diese Dauer wird es weiterhin abgerechnet. Wenn ein Service gestoppt wird, werden alle Überreste des Service inklusive Volume entfernt, und deine Daten gehen verloren.
